Sonntag, 20. August 2006
Neue Vertriebsmethode für Schnittmuster
martin h., 14:02h
MAKE bzw. CRAFT testen gerade eine neue Verbreitungsmethode für Schnittmuster. Das soll so funktionieren (ich habe selbst keine Ahnung von iTunes), dass man den Channel von CRAFT abonniert und dann jede Woche auch ein PDF mit einem Schnittmuster bekommt, neben den Audio- und Videobeiträgen, die MAKE jetzt schon anbietet.
Von diesem Angebot können alle profitieren: Der Nutzer bekommt kostenlos ein Schnittmuster, MAKE/CRAFT bekommen (kostenlos?) Inhalt und der Schnittmusterlieferant bekommt (kostenlos?) Werbung. Das klappt natürlich nur, wenn Angebot und Nutzer zusammenpassen, was hier bei modischer Kleidung und iPod wohl gegeben sein dürfte. Praktischer wäre nur, wenn die Muster zukünftig im A4-Format geliefert werden. Das ist natürlich ein wenig ungenauer aber viel bequemer.
Die Methode lässt sich sicher auch für andere Bereiche einsetzen. Man könnte beispielsweise regelmäßig Bauanleitungen bereitstellen, und die Einzelteile/Bastelsets dafür verkaufen. Oder als Verkäufer von Mustern bietet man auch auf diesem Weg ein kostenloses Muster pro Woche/Monat an.
Von diesem Angebot können alle profitieren: Der Nutzer bekommt kostenlos ein Schnittmuster, MAKE/CRAFT bekommen (kostenlos?) Inhalt und der Schnittmusterlieferant bekommt (kostenlos?) Werbung. Das klappt natürlich nur, wenn Angebot und Nutzer zusammenpassen, was hier bei modischer Kleidung und iPod wohl gegeben sein dürfte. Praktischer wäre nur, wenn die Muster zukünftig im A4-Format geliefert werden. Das ist natürlich ein wenig ungenauer aber viel bequemer.
Die Methode lässt sich sicher auch für andere Bereiche einsetzen. Man könnte beispielsweise regelmäßig Bauanleitungen bereitstellen, und die Einzelteile/Bastelsets dafür verkaufen. Oder als Verkäufer von Mustern bietet man auch auf diesem Weg ein kostenloses Muster pro Woche/Monat an.
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Samstag, 12. August 2006
Die zweite Softwarelösung fürs 3D-Drucken
martin h., 21:42h
Mit der ersten Softwarelösung für 3D-Drucken für jedermann sollen Kinder Actionfiguren gestalten und diese dann bestellen können.

Die zweite Softwarelösung ist da etwas anspruchsvoller. Mit OGLE vom Eyebeam OpenLab (da kommen auch die Throwies her) lassen sich aus verschiedenen Computerspielen (z.B. SecondLife) oder Coputerprogrammen (z.B. Google Earth) 3D-Gebilde extrahieren. Das können Spielcharaktere, Gebäude oder ganze Landschaften sein. Jedenfalls haben die Macher von OGLE jetzt den ersten Vollfarb-3D-Druck einer Figur machen lassen. Die Firma bietet es direkt als Leistung an, Figuren und Landschaften aus Computerspielen zu bauen. Leider geben sie keine Preise für solche Figuren an.
Gefunden im MAKE Blog

Die zweite Softwarelösung ist da etwas anspruchsvoller. Mit OGLE vom Eyebeam OpenLab (da kommen auch die Throwies her) lassen sich aus verschiedenen Computerspielen (z.B. SecondLife) oder Coputerprogrammen (z.B. Google Earth) 3D-Gebilde extrahieren. Das können Spielcharaktere, Gebäude oder ganze Landschaften sein. Jedenfalls haben die Macher von OGLE jetzt den ersten Vollfarb-3D-Druck einer Figur machen lassen. Die Firma bietet es direkt als Leistung an, Figuren und Landschaften aus Computerspielen zu bauen. Leider geben sie keine Preise für solche Figuren an.
Gefunden im MAKE Blog
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Freitag, 4. August 2006
Geschäfte mit Rechten
martin h., 21:14h
Die Diskussion um PI und die mögliche wirtschaftliche Bedeutung von PI für myblog haben mich bewogen, doch etwas übers Geschäft zu schreiben.
Vor einiger Zeit bin ich über einen Internet- und EDV-Dienstleister aus der Sächsischen Schweiz gestolpert, weil der für eine Gemeinde die Internetseite gestaltet hat. Unter den Referenzen findet sich auch ein Unternehmen des lokalen NPD-Landtagsabgeordneten. Persönlich würde ich aus diesem Grund die Firma nicht beauftragen. Aber wie sieht das bei den öffentlichen Auftraggebern aus, dürfen die so einfach ein Unternehmen von der Auftragsvergabe ausschließen?
Vor einiger Zeit bin ich über einen Internet- und EDV-Dienstleister aus der Sächsischen Schweiz gestolpert, weil der für eine Gemeinde die Internetseite gestaltet hat. Unter den Referenzen findet sich auch ein Unternehmen des lokalen NPD-Landtagsabgeordneten. Persönlich würde ich aus diesem Grund die Firma nicht beauftragen. Aber wie sieht das bei den öffentlichen Auftraggebern aus, dürfen die so einfach ein Unternehmen von der Auftragsvergabe ausschließen?
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Samstag, 29. Juli 2006
Eine Million Kristalle - keine Success Story
martin h., 22:36h
Vor einer ganzen Weile ging ein Projekt durch einige Blogs. Eine Million Kristalle sollten zum Stückpreis von einem Euro verkauft werden. Die Zugabe war, dass diese auf einem Model namens Chantal befestigt waren, und das Model so nach und nach entkleidet wird und der letzte Käufer bekommt Besuch von Chantal. Das hat nicht so geklappt, wie es sollte. Bis heute sind nur 30514 geworden. Der Einschätzung von zeichensatz
Auch wenn es den Beteiligten wahrscheinlich einen Erfahrungsgewinn beschert hat, war es wirtschaftlich erstmal weniger erfolgreich. Ich habe nicht nachgerechnet, aber einen guten Teil der Einnahmen dürften bereits die eBay-Einstellgebühren aufgefressen haben. Die Perlen und das Honorar fürs Model sind dann weitere angefallene Kosten, die anderen Beteiligten haben es vielleicht für eine Gewinnbeteiligung und als Vorzeigemodell gemacht.
Letzteres hat nun nicht so geklappt. Schadet aber nicht, scheint sich die Initiatorin vonMarion von Kuczkowski (bzw. Take-me-to-auction) gedacht haben. Für drei Monate kostenlose Premiummitgliedschaft bei OpenBC kann es trotzdem reichen, und fix die Geschichte als Success Story eingereicht. Dort kann dann jeder nachlesen, dass 1 Million Kristalle versteigert wurden und das Projekt weltweit für Schlagzeilen gesorgt hat. Wieviele wirklich verkauft wurden, ist prominent auf der Internetseite des Projekts nachzulesen, genauso wie die Schlagzeilen, deren Bedeutung bitte jeder selbst beurteilen sollte. So wie es aussieht, beziehen sich viele Meldungen auf Ananova.
P.S.: Ein solcher Auszug aus dem Stern auf der eigenen Startseite zeugt von Humor. Oder Selbstverliebtheit.
Und die arme Chantal riecht wahrscheinlich schon ein bißchen unter ihrer Last. Dumm gelaufen.kann ich nur ein kleine Rechnung beifügen. Wenn die Steine sich weiter so rasend schnell verkaufen, könnte Chantal Weihnachten 2010 erlöst sein. "Sex sells" funktioniert nicht immer.
Auch wenn es den Beteiligten wahrscheinlich einen Erfahrungsgewinn beschert hat, war es wirtschaftlich erstmal weniger erfolgreich. Ich habe nicht nachgerechnet, aber einen guten Teil der Einnahmen dürften bereits die eBay-Einstellgebühren aufgefressen haben. Die Perlen und das Honorar fürs Model sind dann weitere angefallene Kosten, die anderen Beteiligten haben es vielleicht für eine Gewinnbeteiligung und als Vorzeigemodell gemacht.
Letzteres hat nun nicht so geklappt. Schadet aber nicht, scheint sich die Initiatorin vonMarion von Kuczkowski (bzw. Take-me-to-auction) gedacht haben. Für drei Monate kostenlose Premiummitgliedschaft bei OpenBC kann es trotzdem reichen, und fix die Geschichte als Success Story eingereicht. Dort kann dann jeder nachlesen, dass 1 Million Kristalle versteigert wurden und das Projekt weltweit für Schlagzeilen gesorgt hat. Wieviele wirklich verkauft wurden, ist prominent auf der Internetseite des Projekts nachzulesen, genauso wie die Schlagzeilen, deren Bedeutung bitte jeder selbst beurteilen sollte. So wie es aussieht, beziehen sich viele Meldungen auf Ananova.
P.S.: Ein solcher Auszug aus dem Stern auf der eigenen Startseite zeugt von Humor. Oder Selbstverliebtheit.
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Mittwoch, 19. Juli 2006
Seltsame Adwords-AGB
martin h., 22:35h
Adwords hat neue AGB, die etwas schwammige Formulierungen enthalten.
Besonders stört mich da der Punkt 3. "Soweit dies verlangt wird", müssen Kampagneninhalte mindestens 3 Arbeitstage vor dem Kampagnenstart an Google übermittelt werden. Nirgendwo steht, wann das verlangt wird. Finde ich etwas suspekt.
Besonders stört mich da der Punkt 3. "Soweit dies verlangt wird", müssen Kampagneninhalte mindestens 3 Arbeitstage vor dem Kampagnenstart an Google übermittelt werden. Nirgendwo steht, wann das verlangt wird. Finde ich etwas suspekt.
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Samstag, 10. Juni 2006
Coca Cola im Fernsehen
martin h., 15:10h
Am Montag (12.6.) bringt der SWR eine Sendung über die dunkle Seite von Coca Cola. Sendezeit ist 22.30 Uhr, worum es alles geht steht auf der Seite der Sendung.
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Freitag, 9. Juni 2006
Arbeitsplatzwechsel in der Sächsischen Schweiz
martin h., 11:18h
Nachtrag: Der Beitrag wurde am 28.5.2008 erheblich überarbeitet.
Die Sächsische Zeitung schreibt heute (nur mit Bezahlung) über den Geschäftsführerwechsel bei WEKA Touristik. Ralf Thiele, Geschäftsführer der Kurortentwicklungsgesellschaft Sächsische Schweiz (KEG), wird Geschäftsführer der WEKA Touristik.
Werner Kirschner gehört bzw. ist beteiligt an der WEKA Touristik und der Elbresidenz Bad Schandau.
Die Elbresidenz hätte gern einen "Bademantelgang" zwischen Hotel und Toskana Therme. (im Mai 2008 noch nicht gebaut)
Thiele war als GF der KEG für die Toskana Therme in Bad Schandau verantwortlich.
Folgende Redensart hat mir schon immer gefallen: "Beziehungen schaden nur dem, der keine hat."
Die Sächsische Zeitung schreibt heute (nur mit Bezahlung) über den Geschäftsführerwechsel bei WEKA Touristik. Ralf Thiele, Geschäftsführer der Kurortentwicklungsgesellschaft Sächsische Schweiz (KEG), wird Geschäftsführer der WEKA Touristik.
Werner Kirschner gehört bzw. ist beteiligt an der WEKA Touristik und der Elbresidenz Bad Schandau.
Die Elbresidenz hätte gern einen "Bademantelgang" zwischen Hotel und Toskana Therme. (im Mai 2008 noch nicht gebaut)
Thiele war als GF der KEG für die Toskana Therme in Bad Schandau verantwortlich.
Folgende Redensart hat mir schon immer gefallen: "Beziehungen schaden nur dem, der keine hat."
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Dienstag, 6. Juni 2006
Spaß mit Cola
martin h., 20:18h
Vor einiger Zeit hatte ich schon ein Video gesehen, in dem gezeigt wurde was ein Mentos in einer Colaflasche anrichtet. Perfektioniert und wissenschaftlich getestet wurde das nun von EepyBird.com. Das aktuellste Video zeigt ein Ballett von Fontänen aus 101 Flaschen verursacht durch mehr als 500 Mentos.
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Donnerstag, 1. Juni 2006
Froogle und Google Base nichts mehr für Händler?
martin h., 20:43h
Froogle und Google Base sind für Händler jetzt eins. Das ist nicht so schlecht wie das GoogleWatchBlog schreibt, die privaten Angebote sind sogar gut, weil es möglicherweise mehr Benutzer zu Froogle zieht. Ich finde es auch gut, weil ich jetzt die Dateien im XML-Format hochladen kann. Besser gesagt könnte, denn seit gestern Abend geht da gar nichts mehr. Ich kann einzelne Artikel eingeben, aber die Seite zum Datei Hochladen (https://www.google.com/base/fdbd) liefert den Fehler 403 Forbidden.
Ich hoffe sie ist bald wieder da und funktioniert dann besser. Bisher war es anstrengend, wenn eine fehlerhafte Datei hochgeladen wurde. Aus welchem Grund auch immer konnte nicht gleich ein Ersatz für diese Datei hochgeladen werden.
Ich hoffe sie ist bald wieder da und funktioniert dann besser. Bisher war es anstrengend, wenn eine fehlerhafte Datei hochgeladen wurde. Aus welchem Grund auch immer konnte nicht gleich ein Ersatz für diese Datei hochgeladen werden.
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Dienstag, 30. Mai 2006
Crowdsourcing (was für kleine Unternehmen?)
martin h., 23:13h
Die Wortschöpfer vom Wired-Magazin haben wieder zugeschlagen. Crowdsourcing nennen sie treffenderweise das Phänomen, wenn Unternehmen die Massen einspannen, um gemeinsam Ideen und Projekte voranzutreiben.Schreibt Exciting Commerce und Frank Piller setzt Crowdsourcing mit interaktiver Wertschöpfung gleich. Das ist gewagt, schließlich geht es im Wired-Artikel weniger um Interaktion, sondern um das Nutzen der Menge.
Es werden auch gleich 5 Regeln postuliert (mehr oder weniger frei übersetzt):
1. Die Menge ist verteilt, räumlich und in ihren Fähigkeiten.
2. Die Menge hat eine kurze Aufmerksamkeitsspanne.
3. Die Menge ist voller Spezialisten.
4. Die Menge produziert hauptsächlich Schrott.
5. Die Menge findet die besten Sachen.
Crowdsourcing bedeutet nach der Wired-Definition also das Nutzen des in den Menschen vorhandenen Potentials und ihrer Fähigkeiten. Das ist natürlich erst erfolgreich, wenn man eine Menge Menschen erreicht, diese sich beteiligen und dadurch zufällig die gesuchte Perle herauskommt. Da kommt wieder die Menge ins Spiel. Ohne eine entsprechende Größe sind die Perlen rar gesät.
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